FAQ Perimenopause, Menopause, Wechseljahre: Was ist der Unterschied?
Diese im Alltag oft vermischten drei Begriffe bezeichnen medizinisch verschiedene Phasen:
Die Perimenopause ist die hormonelle Übergangsphase vor der Menopause. Sie beginnt meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr (bei einigen Frauen auch schon früher) und kann mehrere Jahre dauern. In dieser Phase schwanken die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron stark. Das kann zu ersten Beschwerden führen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme («Brain Fog»), Müdigkeit oder Gelenkschmerzen – obwohl die Menstruation noch regelmässig oder zumindest unregelmässig vorhanden ist.
Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt der letzten Menstruation. Festgestellt wird das rückblickend, wenn eine Frau zwölf Monate lang keine Menstruationsblutung mehr hatte – und keine andere medizinische Ursache dafür vorliegt. Schweizer Frauen kommen im Schnitt mit rund 51 Jahren in die Menopause.
Der Begriff Wechseljahre (auch «Klimakterium» genannt) gilt als Oberbegriff für den gesamten Übergang von der Perimenopause über die Menopause bis in die Zeit danach («Postmenopause» genannt). In dieser Zeit sinkt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone dauerhaft. Dies beeinflusst nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch Herz-Kreislauf, Knochen, Stoffwechsel, Psyche sowie die Wirkung und Verträglichkeit von Medikamenten.
