COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist eine fortschreitende, nicht ansteckende Erkrankung der Atemwege. Typische Symptome sind Atemnot, Husten und vermehrter Schleimauswurf. Zwar ist COPD nicht heilbar, kann jedoch mit der richtigen Behandlung sowie Änderungen des Lebensstils gut kontrolliert werden.
Auf dieser Seite finden Sie verständliche Informationen rund um die Erkrankung: von Ursachen und Symptomen über Diagnose und Therapiemöglichkeiten bis hin zu praktischen Alltagstipps und Unterstützungsangeboten. Damit Sie sich gut informiert und begleitet fühlen – ganz gleich, ob Sie selbst betroffen sind oder sich als Angehöriger informieren möchten.
Was ist COPD?
Bei COPD entzünden sich die Atemwege und verengen sich dauerhaft (Obstruktion). Die Krankheit verläuft schleichend. Meist bleibt sie lange unbemerkt, da sich Betroffene oft an die Symptome gewöhnt haben und diese nicht medizinisch abklären lassen. In der Schweiz sind etwa 400 000 Menschen betroffen.
Durch eine frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie lassen sich die Symptome deutlich lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Regelmässige medizinische Kontrollen und eine angepasste Medikation tragen dazu bei, die Lebensqualität zu erhalten und akute Verschlechterung (medizinisch Exazerbationen genannt) zu minimieren.
Symptome
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- Chronischer Husten
Andauerndes Husten, anfangs vor allem morgens nach dem Aufstehen besonders ausgeprägt. Auch bei körperlicher Belastung kann es zu quälenden Hustenanfällen kommen. Im weiteren Verlauf wird der Husten immer häufiger und hartnäckiger.
- Schleimauswurf
Der hartnäckige Husten ist begleitet von zähem, meist weisslichem Schleim, der sich schwer abhusten lässt.
- Zunehmende Kurzatmigkeit und Atemnot
Keuchen und Mühe beim Atmen während körperlicher Anstrengung. Im weiteren Verlauf zunehmende Atemnot, die auch in Ruhe spürbar wird.
- Vermehrte Atemwegsinfektionen
Die chronische Entzündung der Atemwege begünstigt virale und bakterielle Infektionen. Erkältung, Bronchitis oder Lungenentzündung kommen deshalb bei COPD-Betroffenen häufiger vor.
- Chronischer Husten
Ursachen und Risikofaktoren
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Rauchen ist die Hauptursache für COPD: Bis zu 90 Prozent der COPD-Betroffenen in der Schweiz erkranken aufgrund ihres langjährigen Tabakkonsums. Auch Passivrauchen erhöht das Risiko erheblich.
«Rauchstopp ist die wichtigste Massnahme zur Vorbeugung und Therapie von COPD» (Zur Rose Apothekerin-Apothekerin)
Gefährdet sind auch Personen, die bei ihrer Arbeit in der Industrie oder Landwirtschaft regelmässig ungeschützt Schadstoffe oder Staub einatmen. Auch genetische Faktoren erhöhen das Risiko, an COPD zu erkranken – wie etwa ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, der die Lunge anfälliger für Schäden macht. -
Der COPD-Risikotest der Lungenliga Schweiz hilft Ihnen, die wichtigsten Risikofaktoren zu erkennen und eine Einschätzung Ihres individuellen Risikos zu erhalten.
Diagnose
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Die Diagnose von COPD erfolgt durch einen Lungenfunktionstest (Spirometrie). Dieser misst das Lungenvolumen. Um das Ausmass der Lungenschädigung zu bestimmen, kann die Lunge zusätzlich geröntgt oder mit einer Computertomografie (CT) untersucht werden.
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Mit fortschreitender COPD nimmt die Fähigkeit ab, körperliche Anstrengungen zu bewältigen. Es kommt zunehmend zu Atemnot, selbst bei alltäglichen Aktivitäten wie Treppensteigen, Einkaufen oder Ankleiden. Betroffene sind dadurch auch vermehrt müde und erschöpft.
In schweren Fällen sind Betroffene auf eine Sauerstoff-Therapie angewiesen, um den Sauerstoffgehalt im Blut aufrechtzuerhalten. Auch die Gefahr von Infektionen der Atemwege steigt. Das kann zu akuten Verschlechterungen der Symptome führen. Da die Krankheit das Leben in vielen Bereichen des Alltags beeinflusst, kann nebst der körperlichen Einschränkung auch die psychische Belastung zunehmen.
Behandlung
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Medikamente können die Symptome lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.
Zu den wichtigsten Wirkstoffgruppen gehören:
- Bronchodilatatoren
Entspannen die Muskeln der Atemwege. Die Atemwege erweitern sich, das Atmen fällt leichter.
- Inhalative Steroide
Wirken entzündungshemmend. Die Schwellung in den Atemwegen reduziert sich, das Risiko für eine Verschlechterung der Krankheit sinkt.
- Phosphodiesterase-4-Hemmer
Verringern schwerwiegende Entzündungen. Bei fortgeschrittener COPD lassen sich mit diesen Medikamenten Entzündungen der Lunge verringern.
- Bronchodilatatoren
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Bei fortgeschrittener COPD kann es zu chronischem Sauerstoffmangel kommen. Mit einer Sauerstoff-Therapie lässt sich der Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. Dadurch wird das Atmen erleichtert, was die Lebensqualität deutlich verbessert. Weitere Informationen zur Sauerstoff-Therapie finden Sie bei der Lungenliga.
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Verschiedene nicht-medikamentöse Therapien können COPD-Betroffenen zusätzlich helfen, die Atem-Kapazität zu verbessern und das Wohlbefinden zu steigern. Dazu gehören:
Atem-Physiotherapie und COPD-Bewegungsprogramme
Auf die individuellen Bedürfnisse von COPD-Betroffenen abgestimmte Übungen stärken die Lungenfunktion und reduzieren Beschwerden beim Atmen. Bei der Lungenliga Schweiz finden Sie entsprechende Angebote.Akupunktur und Yoga
Die Atemmuskulatur stärken lässt sich auch mit ergänzenden Methoden wie Akupunktur oder Yoga. Diese helfen, die Lebensqualität zu verbessern und die Belastbarkeit im Alltag zu erhöhen. -
Um die Symptome von COPD zu kontrollieren und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, ist die regelmässige Einnahme der verordneten Medikamente entscheidend. Denn nur bei Therapietreue – medizinisch Adhärenz genannt – lassen sich Krankheit und Symptome gut kontrollieren.
Bronchodilatatoren und inhalative Steroide müssen je nach Schweregrad der Erkrankung in bestimmten Intervallen oder täglich eingenommen werden, um vollumfänglich wirken zu können. Auch eine Sauerstoff-Therapie entfaltet nur bei konsequenter Anwendung ihre volle Wirkung.
Therapietreue ist die Basis für Lebensqualität. Eine Patientin berichtet dazu im Zur Rose Blog: «Das Einhalten der Therapie hat mir geholfen, meine Symptome besser zu kontrollieren und den Alltag leichter zu bewältigen.» -
Menschen mit COPD haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe bei Atemwegsinfektionen. Impfungen helfen, Komplikationen und eine Verschlechterung der Atemnot zu verhindern.
Diese Impfungen sind besonders wichtig:
- Grippe-Impfung: Jährlich, idealerweise im Herbst
- RSV-Impfung: Empfohlen für ältere Menschen und Personen mit chronischen (Lungen-) Erkrankungen
- Covid-19-Impfung: Gemäss aktueller Empfehlung des BAG für Risikogruppen
- Pneumokokken-Impfung: Zum Schutz vor bakterieller Lungenentzündung, je nach Empfehlung alle 5–6 Jahre
Wichtig zu wissen: Die Impfung verhindert nicht jede Infektion, reduziert jedoch deutlich das Risiko schwerer Krankheitsverläufe.
Mehr zum Thema erfahren sie in unserem Blogartikel:
Artikel Impfen
Nebenwirkungen
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COPD-Medikamente können Nebenwirkungen verursachen.
Zu den häufigsten gehören:
- Trockener Mund
- Reizung der Atemwege (bei inhalierten Medikamenten)
- Bluthochdruck, Gewichtszunahme und Knochenschwund (Osteoporose) (bei langfristiger Anwendung von Steroiden)
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Sie können aktiv etwas tun, um Nebenwirkungen von Medikamenten zu lindern. Dadurch fühlen Sie sich wohler und sicherer mit Ihrer Therapie.
- Trockenen Mund verhindern
Trinken Sie über den Tag verteilt genügend Wasser oder ungesüssten Tee. Auch zuckerfreie Kaugummis/Bonbons helfen, die Mundschleimhaut feucht zu halten.
- Reizung der Atemwege verringern
Spülen Sie Ihren Mund nach dem Inhalieren mit Wasser aus.
- Bluthochdruck und Gewichtszunahme vorbeugen
Ernähren Sie sich gesund und bewegen Sie sich regelmässig. Jede Bewegung im Alltag hilft.
- Trockenen Mund verhindern
Alltag
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COPD kann den Alltag erheblich beeinträchtigen: Selbst einfache Tätigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen oder sogar Ankleiden können zu Atemnot führen. Mit gewissen Anpassungen lassen sich Symptome lindern und die Lebensqualität erhalten:
- Verwenden Sie Hilfsmittel wie Inhalatoren und Sauerstoffgeräte regelmässig
Damit reduzieren Sie Ihre Atemnot und unterstützen Ihre Lunge.
- Versuchen Sie, mit dem Rauchen aufzuhören
Ein Rauchstopp entlastet Ihre Lunge spürbar und erleichtert das Atmen.
- Lüften Sie täglich
Ihre Räume sollten frei sein von Schadstoffen wie Zigarettenrauch, Staub oder chemischen Dämpfen, um Ihre Atemwege nicht zusätzlich zu reizen.
- Machen Sie regelmässig Pause
Planen Sie zwischen Aktivitäten Pausen ein, um Überanstrengung zu vermeiden. So können Sie Ihre Atemnot besser kontrollieren und haben mehr Energie im Alltag.
- Erleichtern Sie sich alltägliche Routinen
Massnahmen wie Haltegriffe neben der Toilette, eine Sitzgelegenheit in der Dusche oder eine elektrische Aufstehhilfe am Stuhl helfen Ihnen, im Alltag besser zurecht zu kommen.
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte
Achten Sie darauf, genügend zu schlafen, ernähren Sie sich ausgewogen und entzündungsarm, bewegen Sie sich regelmässig an der frischen Luft und schützen Sie sich mit gründlichem Händewaschen vor der Übertragung von Infekten.
- Verwenden Sie Hilfsmittel wie Inhalatoren und Sauerstoffgeräte regelmässig
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Die Lungenliga Schweiz bietet Beratungen an, um COPD-Betroffene bei der Bewältigung des Alltags zu unterstützen. In Gruppen- oder Einzelcoachings lernen Sie die richtige Anwendung von Geräten und erhalten Empfehlungen zu nützlichen Alltagshilfen.
Weitere spannende und hilfreiche Informationen und Tipps finden Sie hier.
Ernährung und Nahrungsergänzung
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Eine ausgewogene Ernährung kombiniert mit regelmässiger Bewegung kann die Belastbarkeit und Lebensqualität von COPD-Betroffenen deutlich verbessern.
Folgende Lebensmittel können die Atemwege unterstützen und die allgemeine Gesundheit verbessern:
- Antioxidantienreiches Obst/Gemüse
Die Vitamine C, E und Beta-Carotin können dem bei COPD vermehrt vorhandenen oxidativen Stress entgegenwirken und die Lungenfunktion unterstützen.
Gemüse: Brokkoli, Rüebli, Tomaten, Spinat, Süsskartoffeln
Obst: Zitrusfrüchte, Beeren, Mangos, rote Trauben, Kiwis, Aprikosen, Melonen
- Omega-3-reiche Lebensmittel
Haben entzündungshemmende Eigenschaften und können Entzündungen in den Atemwegen reduzieren. Fettreicher Fisch: Lachs, Hering, Kabeljau, Sardellen, Makrele (Fischstäbchen hingegen haben nur wenig Omega-3)
Nüsse und Samen: Baumnüsse, Lein-, Chia-, Hanfsamen
Pflanzliche Öle: Lein-, Raps-, Hanf-, Baumnuss-, Olivenöl
- Proteinreiche Nahrung
Eine eiweissreiche Ernährung hilft, dem Muskelabbau entgegenzuwirken und die Atemmuskulatur zu stärken.
Tierische Proteinquellen: Magerquark, (Natur)joghurt, Hüttenkäse, Frischkäse, Eier, fettarmes Fleisch, Fisch
Pflanzliche Proteinquellen: Nüsse und Kerne, Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Tofu, Tempeh, Hafer, Hirse, Quinoa
Weitere Informationen zur Ernährung bei COPD finden Sie beim Lungeninformationsdienst und bei Leichter Atmen.
- Antioxidantienreiches Obst/Gemüse
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Folgende Lebensmittel können Atembeschwerden verschlimmern:
- Blähende Lebensmittel
(z.B. Kohlgemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen, Sauerkraut, kohlensäurehaltige Getränke)
Blähungen erhöhen den Druck auf das Zwerchfell und erschweren dadurch das Atmen.
- Stark salzhaltige Nahrung
(z.B. Fertigprodukte, verarbeitetes Fleisch/Wurstwaren)
Zu viel Salz bindet Wasser im Körper und kann das Atmen erschweren.
- Sehr fettreiche Mahlzeiten
(z.B. Fastfood, Frittiertes)
Stark Fetthaltiges verweilt länger im Magen, was zu Völlegefühl und Atembeschwerden führen kann.
- Blähende Lebensmittel
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Eine gezielte Einnahme folgender Nährstoffe kann insbesondere bei fortgeschrittener COPD sinnvoll sein.
Nährstoff-Supplementierungen sollten allerdings immer ärztlich verordnet werden.- Vitamin D
Unterstützt die Lungenfunktion und hilft, Infektionen vorzubeugen. Vitamin D wird bei Sonneneinstrahlung vom Körper produziert und kann in sonnenarmen Monaten nach ärztlicher Absprache auch als Nahrungsergänzung eingenommen werden.
- Essenzielle Aminosäuren
Im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf kann es zu Gewichtsverlust und Muskelschwund kommen, da der Körper immer mehr Energie für das Atmen braucht.
Gezielte Nahrungsergänzung mit essenziellen Aminosäuren in Kombination mit ausgewogener Ernährung kann helfen, Muskelschwund zu bremsen und die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen.
- Vitamin D
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Mit regelmässigem Trinken halten Sie den Schleim in Ihren Atemwegen dünnflüssig und erleichtern Sie sich das Abhusten. Verteilen Sie über den Tag hinweg etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit – am besten Wasser oder ungesüssten Tee. Bevorzugen Sie kohlensäurearme Getränke, da zu viel Kohlensäure den Magen aufblähen und das Atmen erschweren kann. Falls Sie wegen einer Herz- oder Nierenerkrankung Ihre Trinkmenge einschränken müssen, klären Sie die für Sie geeignete Menge bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
Bewegung
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Um besser atmen zu können, braucht es eine gestärkte Atemmuskulatur. Entscheidend hierfür: regelmässige Bewegung.
Auch wenn Sport und Bewegung für COPD-Betroffene aufgrund ihrer Atemnot eine Herausforderung sind, gibt es geeignete schonende Bewegungsformen, mit denen sich Wohlbefinden und Lebensqualität verbessern lassen. Wer körperliche Aktivität längere Zeit meidet, verliert rasch Muskelkraft; dadurch können selbst kleine Alltagsbelastungen vermehrt Atemnot auslösen.
Lassen Sie sich deshalb von einer Lungensportgruppe oder einem pulmonalen Rehabilitationsprogramm begleiten, um sicher und individuell angepasst zu trainieren. -
- Spaziergänge, Nordic Walking und Wandern
Schonende Aktivitäten an der frischen Luft stärken die Atemmuskulatur und verbessern die Lungenfunktion.
- Schwimmen und Aquafit
Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining erhöht die Lungenkapazität.
- Velofahren
Pedalen in moderatem Tempo fördert die Ausdauer und stärkt die Muskulatur.
- Leichte Ausdauer- und Kraftübungen
Yoga, Pilates oder moderates Krafttraining fördern die Muskulatur und erhöhen die allgemeine Fitness.
- Atemübungen
Spezielle Techniken wie Lippenbremse und Zwerchfellatmung helfen, die Atmung zu kontrollieren und Atemnot zu verringern.
- Spaziergänge, Nordic Walking und Wandern
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Tauchgänge sind aufgrund der veränderten Druckverhältnisse grundsätzlich ungeeignet. In überblähten Lungenabschnitten kann eingeschlossene Luft sich beim Auftauchen ausdehnen und gefährliche Druckverletzungen an der Lunge verursachen.
Ebenso problematisch sind Aktivitäten in grosser Höhe, etwa Bergwandern, Bergsteigen oder Langlaufen oberhalb von 1 500 - 2 000 Metern, weil dort weniger Sauerstoff in der Luft ist und sich die Atemnot dadurch deutlich verstärken kann.
Verzichten Sie daher auf Tauchen und Bergsport in grosser Höhe. Wählen Sie besser schonende Bewegungsformen wie flaches Wandern, Radfahren oder moderates Schwimmen. -
Lassen Sie sich beraten
Fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt, welche körperlichen Aktivitäten für Ihr COPD-Stadium geeignet sind, um Überanstrengung zu vermeiden und die Belastung individuell anzupassen.
Die Lungenliga Schweiz bietet speziell für COPD-Betroffene konzipierte Bewegungsprogramme an. -
Starten Sie langsam
Beginnen Sie mit leichter Bewegung und steigern Sie die Intensität Ihrer Aktivitäten oder Übungen allmählich. Dadurch verhindern Sie eine Überlastung und bauen Ihre Ausdauer kontinuierlich auf.
Integrieren Sie Atem-Techniken
Verwenden Sie spezielle Techniken wie etwa die Lippenbremse, um Atemnot zu vermeiden und Ihre Atmung zu kontrollieren.
Machen Sie Pausen
Hören Sie auf Ihren Körper und machen Sie bei Bedarf Pausen.
Emotionale Herausforderungen
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COPD belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Viele Betroffene entwickeln Angstzustände, weil die Atemnot oft zu einem Gefühl von Unsicherheit und Furcht vor gefährlichen Situationen führt. Da die Einschränkungen im Alltag zu Frustration und Hoffnungslosigkeit führen können, sind Depressionen
bei COPD-Betroffenen ebenfalls weit verbreitet.
Psychische Unterstützung ist daher ein wichtiger Bestandteil der COPD-Behandlung. Eine gesunde Psyche ist die Basis, um emotional stabil bleiben und Lebensqualität erhalten zu können. -
Machen Sie Entspannungsübungen
Atem-Techniken, Meditation oder Yoga tragen nicht nur dazu bei, den Atem besser kontrollieren und Angstzustände lindern zu können. Wenn Sie Entspannungsübungen regelmässig in Ihren Alltag integrieren, können Sie sich damit auch psychisch entlasten.
Tauschen Sie sich in Selbsthilfegruppen aus
Der Kontakt mit anderen COPD-Betroffenen kann sehr entlastend sein: Viele schätzen den gemeinsamen Austausch und das Verstanden-Werden. Diese emotionale Unterstützung reduziert zudem das Gefühl der Isolation.
Lassen Sie sich psychologisch unterstützen
Haben Sie das Gefühl, es alleine nicht zu schaffen? Bei schwereren psychischen Belastungen können therapeutische Gespräche oder medikamentöse Behandlungen hilfreich sein, um Depressionen und Ängste gezielt anzugehen. Unterstützung und weiterführende Kontakte für COPD-Betroffene finden Sie bei der Lungenliga Schweiz sowie auf der COPD-Plattform.
Unterstützung
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Digitale Technologien können COPD-Betroffene im Alltag unterstützen und den Umgang mit ihrer Krankheit erleichtern.
Diese Tools helfen dabei, Symptome besser zu kontrollieren und die Lebensqualität zu steigern:
- Symptom-Überwachung
Apps unterstützen Betroffene dabei, tägliche Symptome wie Atemnot oder Husten festzuhalten und dadurch den Krankheitsverlauf zu dokumentieren. Damit lassen sich Veränderungen oder akute Verschlechterungen rasch erkennen und können rechtzeitig mit der Ärztin/dem Arzt besprochen werden.
Medikationserinnerung
Um eine Verschlechterung der Symptome zu vermeiden, müssen COPD-Betroffene ihre Medikamente regelmässig einnehmen. Digitale Erinnerungen auf Smartphones und speziellen Apps helfen dabei, an die Medikamenten-Einnahme zu denken.- Atem-Training
Apps und digitale Programme bieten geführte Atem-Übungen an. Integriertes Feedback hilft, die Übungen korrekt auszuführen. Mit regelmässigem Training lassen sich die Atemmuskulatur stärken, die Lungenfunktion verbessern und dadurch das Atmen spürbar erleichtern.
- Symptom-Überwachung
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Auch wir von Zur Rose unterstützen Sie mit praktischen Dienstleistungen, um Ihren Alltag mit COPD zu erleichtern.
- Ihre Medikamente liefern wir Ihnen schnell und zuverlässig
Ihre Medikamente auf Rezept erhalten Sie von uns bequem und sicher direkt nach Hause. Insbesondere bei eingeschränkter Mobilität stellt unser Service sicher, dass Sie rechtzeitig mit den nötigen Medikamenten und Hilfsmitteln versorgt sind.
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Auf Wunsch erinnern wir Sie automatisch an Ihre Medikamenten-Einnahme und wenn es Zeit ist, Medikamente nachzubestellen oder ein abgelaufenes ärztliches Rezept zu erneuern. So verpassen Sie weder Medikamenten-Einnahme noch -Nachschub.
- Wir unterstützen Sie im Therapie-Management
Mit Tipps zur richtigen Medikamenten-Einnahme und personalisierten Hinweisen helfen wir Ihnen, Ihre Therapie konsequent zu verfolgen und die erforderlichen Massnahmen korrekt umzusetzen.
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