Drei Hebel gegen Medikamentenengpässe
Arzneimittelengpässe sind Alltag geworden. Gerade selbstdispensierende Praxen brauchen robuste Prozesse, um Patientinnen und Patienten zuverlässig zu versorgen. Zur Rose zeigt, wie Sie Ihre operative Resilienz stärken – pragmatisch, schnell wirksam und ohne Mehrarbeit fürs Team.
Die Situation ist Ihnen vielleicht bekannt: Fehlende Ware schränkt Behandlungsoptionen ein, verzögert Therapien, verursacht Zusatzaufwand bei der Suche nach Alternativen – und kann dazu führen, dass Patientinnen und Patienten Medikamente ausserhalb der Praxis beziehen müssen.
Noch immer sind über 700 Packungen nicht lieferbar (drugshortage.ch, abgerufen am 25.8.2025). Für den Alltag heisst das: verordnete Präparate treffen verspätet ein, die Abgabe in der Praxis ist temporär nicht möglich oder Rezepte müssen in der Apotheke eingelöst werden. Kommt ein teures Präparat später wieder, steigt zudem das Lagerhüter-Risiko.
Sind Sie von Engpässen betroffen?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Wir unterstützen Sie persönlich, sodass Ihre Patientinnen und Patienten zuverlässig versorgt sind und Ihr Team im Alltag entlastet wird.
So stärkt Zur Rose Ihre Versorgungssicherheit
Zur Rose hat in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Medikamentenversorgung investiert, unter anderem in die Erhöhung der Lagerbestände, Optimierungen in der Beschaffung sowie weitere digitale Unterstützung.
Kern der Massnahmen sind ca. sechs Wochen Lagerreichweite mit verdoppeltem Gesamtbestand, insbesondere bei schlecht verfügbaren Produkten. Das Zur Rose Studio zeigt zudem Bestände in Echtzeit an und macht passende Alternativvorschläge – direkt im gewohnten Praxis-Workflow. Ergänzend sorgen Saisonbevorratung, eine geschärfte Sortimentsbreite/-tiefe, Forecasting, zusätzliche Alternativlieferanten sowie Schulungen für strukturierte Engpass-Prozesse.
Das alles zeigt Wirkung:
Die Verfügbarkeit bei der Bestellung über Zur Rose liegt aktuell bei 98 % (Quelle: Zur Rose, August 2025) – ein Plus von über sechs Prozentpunkten gegenüber dem 1. Halbjahr 2023. Die übrigen 2 % lassen sich durch smartes Nota-Management, Lageroptimierung oder ein Ausweichen auf andere Bestellwege (bei Hochpreisprodukten) von Arztpraxen direkt steuern. Auch hier bietet Zur Rose die passenden Tools:
Drei Hebel, die sofort greifen
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- Im Zur Rose Studio: Verfügbarkeit in Echtzeit prüfen und lieferbare Generika oder gleichwertige Optionen wählen.
- Bestellungen steuern: Nicht lieferbare Präparate konsequent nicht mehr bestellen.
- Verschreibung abstimmen: Mit dem Ärzteteam verbindliche Alternativen festlegen.
- Patientenkommunikation: Ersatzmedikation als zeitlich befristet kennzeichnen, Einnahmeregeln sind identisch, bei Unsicherheiten aktiv Unterstützung anbieten und, wenn bekannt, die Wiederverfügbarkeit mitteilen.
So bleiben Therapiepläne stabil und die Therapietreue hoch.
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Das Zur Rose-Expertenteam unterstützt Sie gerne vor Ort – insbesondere Hausarztpraxen mit einer Praxisapotheke – mit einem strukturierten Optimierungsprozess, der Transparenz schafft, Routinearbeit reduziert und Ihre Lager- und Logistikkosten optimiert. Konkret heisst das:
- Lageranalyse anhand von Bezugs- und Inventurdaten
- Erarbeitung eines individuellen Lagervorschlags inkl. Optimierung der Generika-Präferenz und Anpassung der Lagermenge Ihrer Top-Produkte
- Bei Bedarf: Apotheke optimal strukturieren und einrichten
Das Ergebnis: weniger Suchschlaufen, geringeres Lagerhüter-Risiko, schnellere und übersichtlichere Apothekenbewirtschaftung sowie ein effizienteres QS-Management.
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Bei hochpreisigen und in der Verfügbarkeit unsichere Therapien lohnt sich der Weg über die Versandapotheke: per Rezept verschreiben statt auf Lager legen. Alternativen zu nicht verfügbaren Medikamenten finden Sie im Rezeptmanager – sinnvoll besonders bei langfristigen, teuren Behandlungen.
Hintergründe in Kürze
Engpässe entstehen, wenn wenige Produktionsstandorte ausfallen und global just-in-time gelieferte Wirk- und Hilfsstoffe nicht rechtzeitig ersetzt werden. Streiks, Behördenauflagen oder geopolitische Spannungen unterbrechen Lieferketten; in kleineren Märkten wie der Schweiz verschärfen Preis- und Margendruck die Lage, grössere Märkte werden priorisiert. Besonders Generika sind betroffen – sinkende Preise reduzieren Sicherheitsbestände und damit Puffer für Schwankungen. Eine schnelle Entspannung ist nicht realistisch, weil Kapazitäten und Strukturen nur schrittweise angepasst werden.
Politik & Praxis: Was jetzt zählt
Der Bundesrat teilt das Ziel der Volksinitiative «Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit», hält sie jedoch für zu wenig zielgerichtet und hat einen direkten Gegenentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Dieser adressiert Monitoring, gezielte Beschaffung, Produktionsanreize und internationale Kooperation. Bis die Massnahmen greifen, entscheidet Ihre Praxisstrategie über Versorgungssicherheit: substitutionsfähig bleiben, Bestände intelligent steuern und Informationsflüsse digitalisieren – am besten mit einem versorgungsstarken Partner.
Ihre nächsten Schritte:
- Zur Rose Studio einsetzen: Verfügbarkeit in Echtzeit und automatische Alternativvorschläge
- Lager vor Ort optimieren lassen: Kernsortiment, Reichweiten, Nota-Listen, Substitutionspfade
- Rezeptmanager verwenden: Um Versandapotheke für teure/unsichere Therapien zu nutzen und Alternativen zu prüfen
Gerne unterstützen wir Sie persönlich – damit Ihre Patientinnen und Patienten zuverlässig versorgt sind und Ihr Team im Alltag entlastet wird.
