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    Rezept- und Medikationsmanager: Neue Funktionen Q4 2026

Der Rezeptmanager von Zur Rose wird kontinuierlich weiterentwickelt, um Sie bei administrativen Aufgaben im Praxisalltag noch besser zu unterstützen. Im vierten Quartal 2026 wurden drei neue Funktionen eingeführt, die Ihre Arbeitsabläufe vereinfachen:

  • Basisrezept: Wiederkehrende Medikationen als Vorlage speichern und für neue Rezepte verwenden.
  • Praxis- und Arztwechsel: Mit einem Klick zwischen berechtigten Praxis- und Arztansichten wechseln.
  • Indikationscodes: Erforderliche Indikationscodes direkt bei der Rezepterstellung erfassen.

Basisrezept

1. Wiederkehrende Rezepte effizienter erstellen

Mit der neuen Funktion «Basisrezept» lassen sich wiederkehrende Verordnungen einfacher und schneller erstellen. Regelmässig benötigte Medikamente werden einmalig als Vorlage hinterlegt und können für zukünftige Rezepte wiederverwendet werden.

So entfällt die wiederholte Erfassung einzelner Medikamente oder die Suche nach früheren Verordnungen. Das reduziert den administrativen Aufwand und erleichtert die Rezeptverwaltung im Praxisalltag.

2. So erstellen Sie ein Basisrezept

Sobald Sie eine Patientin oder einen Patienten im Rezeptmanager aufgerufen haben, können Sie das Basisrezept öffnen.

Ist noch kein Basisrezept vorhanden, beginnen Sie mit einer leeren Vorlage. Die regelmässig benötigten Medikamente können Sie auf zwei Arten hinzufügen:

  • Über die Medikamentensuche
  • Durch Übernahme aus früheren Verordnungen

Die hinzugefügten Medikamente werden im Basisrezept angezeigt und können geprüft sowie bei Bedarf angepasst werden.

Speichern Sie anschliessend das Basisrezept. Die Vorlage steht Ihnen damit für zukünftige Verordnungen zur Verfügung.

3. Rezepte auf Basis der Vorlage erstellen

Um ein neues Rezept zu erstellen, öffnen Sie das gespeicherte Basisrezept der Patientin oder des Patienten.

Alle hinterlegten Medikamente sind standardmässig ausgewählt. Wählen Sie diejenigen Medikamente ab, die für die aktuelle Verordnung nicht benötigt werden.

Klicken Sie anschliessend auf «Rezept erstellen». Die ausgewählten Medikamente werden inklusive der hinterlegten Angaben automatisch in die Rezepterstellungsmaske übernommen.

4. Rezepte individuell anpassen

In der Rezepterstellungsmaske können Sie die Verordnung bei Bedarf individuell anpassen. Beispielsweise lassen sich:

  • Einmalig benötigte Medikamente ergänzen
  • Dosierungen anpassen
  • Anwendungsinstruktionen ändern
  • Einzelne Angaben für die aktuelle Verordnung bearbeiten

Wichtig: Diese Anpassungen gelten ausschliesslich für das aktuelle Rezept. Das gespeicherte Basisrezept bleibt unverändert und kann für zukünftige Verordnungen erneut verwendet werden.

Die Vorteile des Basisrezepts

  • Weniger Erfassungsaufwand: Regelmässig benötigte Medikamente einmalig als Vorlage hinterlegen.
  • Einfache Übernahme: Medikamente über die Suche hinzufügen oder aus früheren Verordnungen übernehmen.
  • Flexible Rezeptierung: Für jedes neue Rezept gezielt die benötigten Medikamente auswählen.
  • Alternativen hinterlegen: Bei Lieferengpässen alternative Medikamente direkt im Basisrezept erfassen.
  • Individuelle Anpassungen: Einmalige Medikationen ergänzen und Angaben für das aktuelle Rezept ändern.
  • Unveränderte Vorlage: Anpassungen am aktuellen Rezept beeinflussen das gespeicherte Basisrezept nicht.
  • Effizientere Abläufe: Wiederkehrende Verordnungen mit weniger administrativem Aufwand erstellen.

Einfacher zwischen Praxis- und Arztansichten wechseln

Die neue Funktion im Rezeptmanager ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Praxis- und Arztansichten – ohne Abmelden und erneutes Anmelden.

Über ein Drop-down-Menü wählen Sie mit wenigen Klicks die gewünschte Ansicht aus und können Ihre Arbeit nahtlos fortsetzen.

Für wen ist die neue Funktion gedacht?

Der vereinfachte Wechsel richtet sich an alle Benutzerinnen und Benutzer mit Zugriff auf mehrere Praxis- oder Arztansichten. Dazu gehören insbesondere:

  • Ärztinnen und Ärzte, die in mehreren Praxen tätig sind
  • MPAs, die mehreren Ärztinnen und Ärzten zugewiesen sind
  • MPAs, die praxisübergreifend arbeiten

Die gewünschte Ansicht schnell finden

Das Drop-down-Menü zeigt alle Praxis- und Arztansichten an, für die Sie berechtigt sind. Die Einträge sind alphabetisch sortiert, sodass Sie auch bei zahlreichen verfügbaren Ansichten schnell die gewünschte finden.

Die aktuell aktive Praxis- und Arztansicht ist jederzeit klar erkennbar. So behalten Sie den Überblick und gelangen ohne Umwege in den gewünschten Arbeitsbereich.

Ihre Vorteile mit dem Praxis- und Arztwechsel

  • Schneller Wechsel: Direkt zwischen Praxis- und Arztansichten wechseln, ohne sich erneut anzumelden.
  • Weniger Unterbrechungen: Arbeitsabläufe ohne unnötige An- und Abmeldungen fortsetzen.
  • Bessere Übersicht: Gewünschte Ansichten dank alphabetischer Sortierung schnell finden.
  • Klare Orientierung: Die aktuell aktive Praxis- und Arztansicht jederzeit erkennen.

    Gut zu wissen: Die neue Funktion vereinfacht ausschliesslich den Wechsel zwischen bereits berechtigten Ansichten. Die bestehenden Zugriffsberechtigungen bleiben unverändert.

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Indikationscodes direkt bei der Rezepterstellung erfassen

Mit dem Rezeptmanager können Sie die neu erforderlichen Indikationscodes direkt bei der Rezepterstellung erfassen.

Bei bestimmten Arzneimitteln der Spezialitätenliste (SL) sind seit dem 1. Juli 2026 Indikationscodes für die korrekte Verordnung und Abrechnung erforderlich. Aktuell betrifft dies rund 400 Arzneimittel, bei denen gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ein Indikationscode angegeben werden muss.

Ab dem 1. Januar 2027 können Krankenversicherer Rechnungen für betroffene Arzneimittel zurückweisen, wenn der erforderliche Indikationscode fehlt.

Der Rezeptmanager unterstützt Sie dabei, die erforderlichen Angaben direkt im gewohnten Verordnungsprozess zu erfassen.

Automatische Ergänzung bei eindeutigem Indikationscode

Ist für ein Arzneimittel nur ein Indikationscode hinterlegt, ergänzt der Rezeptmanager diesen automatisch. Eine manuelle Auswahl ist nicht erforderlich.

Der Code wird direkt der entsprechenden Medikamentenposition zugeordnet und zusammen mit dem Rezept gespeichert.

Gezielte Auswahl bei mehreren Indikationscodes

Sind für ein Arzneimittel mehrere Indikationscodes hinterlegt, zeigt der Rezeptmanager diese in einem Drop-down-Menü an. Wählen Sie den Code aus, der zur jeweiligen Verordnung passt.

Das Rezept kann erst abgeschlossen werden, wenn der erforderliche Indikationscode ausgewählt wurde. So wird sichergestellt, dass die notwendigen Angaben vollständig erfasst sind.

Darstellung und Weiterverarbeitung

Der ausgewählte Indikationscode wird direkt der entsprechenden Medikamentenposition zugeordnet und im Rezept gespeichert. Damit steht die Information über den gesamten Verordnungsprozess hinweg zur Verfügung und wird automatisch weiterverarbeitet. Der Indikationscode wird:

  • auf den im Rezeptmanager erstellten Rezept-PDFs dargestellt.
  • bei der elektronischen Weiterverarbeitung des Rezepts berücksichtigt.
  • strukturiert an nachgelagerte Systeme übergeben.

Der Indikationscode wird direkt bei der entsprechenden Medikamentenposition gespeichert und automatisch im weiteren Verordnungsprozess berücksichtigt.

Für Arzneimittel ohne erforderlichen Indikationscode bleibt der Verordnungsprozess unverändert. Zusätzliche Felder oder Platzhalter werden nicht angezeigt.

Mehr über den Rezeptmanager erfahren

Ihre Vorteile mit Indikationscodes im Rezeptmanager

Automatische Ergänzung: Eindeutige Indikationscodes werden ohne manuelle Eingabe übernommen.

  • Einfache Auswahl: Bei mehreren möglichen Codes unterstützt ein Drop-down-Menü die Auswahl.
  • Vollständige Angaben: Erforderliche Indikationscodes werden vor Abschluss des Rezepts erfasst.
  • Gewohnter Arbeitsablauf: Für Arzneimittel ohne Indikationscode bleibt die Rezepterstellung unverändert.
  • Nahtlose Weiterverarbeitung: Indikationscodes werden positionsgenau gespeichert, auf dem Rezept-PDF ausgewiesen und elektronisch weitergegeben.

So erfassen Sie erforderliche Indikationscodes direkt im bestehenden Verordnungsprozess und reduzieren den zusätzlichen administrativen Aufwand.