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So steigern Sie Konzentration, Gedächtnis und geistige Fitness

Gedächtnis, Konzentration und geistige Fitness basieren auf einem leistungsfähigen Gehirn. Das Gehirn lässt uns klar denken, uns konzentrieren, schnell kombinieren und Dinge memorieren. Damit die geistige Fitness, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung erhalten bleibt, muss das Gehirn stets trainiert und gefördert werden. Wer früh damit anfängt, begünstigt den Erhalt der geistigen Fitness im Alter. Finden Sie hier Tipps zur Steigerung Ihrer mentalen Leistungsfähigkeit und Konzentration – für Jung und Alt.

Nachlassen der geistigen Fitness kein reines Altersphänomen mehr

Das Alter ist der Hauptauslöser für das Nachlassen geistiger Fitness und möglicher Demenzerkrankungen. Das ist leider eine Tatsache. Im Alter von 85 bis 89 Jahren ist jede vierte Person an Demenz erkrankt. (vgl. Spiegel) Aber wer sein Gehirn regelmässig fordert und fördert, kann diesen Prozess oftmals verlangsamen.
Erschreckend jedoch ist, dass auch immer mehr junge Leute nur noch über begrenzte Konzentrationsfähigkeit und über ein schlechtes Gedächtnis verfügen. Die modernen Medien entlasten das Gehirn. Alles kann schnell nachgeschlagen werden. Ausser in der Schule wird kaum mehr eine Höchstleistung vom Gedächtnis erwartet. (vgl. Artikel RP Online) Und wenn es nicht trainiert wird, lässt es langsam nach. Ebenso die Konzentrationsfähigkeit ist bei vielen auf kurze Zeit begrenzt. Mit etwas Ausdauer kann diese jedoch trainiert werden.

Das Gehirn behält seine Leistung nur, wenn es regelmässig trainiert wird.

Zur Vorbeugung einer alterbedingten Demenz empfiehlt die WHO vor allem Bewegung und gesunde Ernährung. Wer körperlich fit ist, bleibt oft auch geistig fit. Übergewicht sollte abgebaut werden, da dieses sich negativ auf die geistige Fitness auswirken kann.

Wie kann ich mein Gehirn trainieren?

Ihr Gehirn sollten Sie regelmässig herausfordern. Sonst verliert es seine Funktionen. Sorgen Sie für genügend Anregung Ihrer grauer Zellen und denken Sie sich fit.

Achten Sie gleichzeitig auf eine gesunde Ernährung, körperliche Bewegung und trinken Sie ausreichend Wasser. Denn auch das ist enorm wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn.

Jede geistige Herausforderung ist Training für Ihre grauen Zellen.

Wie kann ich meine Konzentration verbessern?

Gerade in der heutigen Zeit, in der überall und ständig Ablenkung lauert, haben viele Schwierigkeiten mit der Konzentration. Wann haben Sie das letzte Mal in Ruhe ein Buch oder eine Zeitung gelesen ohne währenddessen auf das piepsende Smartphone zu schauen?


Wussten Sie, dass ein Aufenthalt von 20 Minuten im Grünen den Stresspegel erheblich senkt?


Stellen Sie sich Ihre Konzentrationsfähigkeit vor wie einen Muskel, den Sie regelmässig trainieren müssen. Konzentrationsübungen sollten Sie regelmässig durchführen. Das gilt sowohl im Alter als auch für Kinder, die Konzentrationsfähigkeit auch erst erlernen müssen.

  1. Schlafen Sie ausreichend
    Ihr Gehirn braucht den Schlaf zur Regeneration. Nur wer ausgeschlafen ist, kann auf seine volle Konzentrationsfähigkeit zurückgreifen.
  2. Vermeiden Sie Stress
    Stress und Druck sind Gift für die Konzentration. Geht Ihnen durch den Kopf, was Sie noch alles besorgen oder tun müssten, können Sie sich kaum auf etwas anderes konzentrieren. Erledigen Sie daher unangenehme Aufgaben sofort, um sich anschliessend mit allen Sinnen auf etwas konzentrieren zu können.
  3. Betreiben Sie aktiven Stressabbau
    Auch ein aktiver Stressabbau z.B. durch Sport oder einen Spaziergang in der Natur ist empfehlenswert. Aber lassen Sie dabei Ihr Handy aus.
  4. Öfters Pausen einlegen
    Gerade bei monotonen Arbeiten, die Ihre Aufmerksamkeit stark fordern, sollten Sie regelmässig kurze Pausen einlegen. Danach können Sie sich wieder besser konzentrieren.
  5. Schalten Sie Ihr Smartphone aus
    Solange das Smartphone angeschaltet ist, gibt es immer die Möglichkeit einer potenziellen Ablenkung. Auch wenn Sie nicht aktiv auf einen Anruf oder eine Nachricht warten, so raubt Ihnen das Smartphone dennoch einen Teil der Aufmerksamkeit. Erst, wenn Sie Ihr Gerät komplett ausschalten, können Sie Ihre Konzentration komplett nutzen.
  6. Vermeiden Sie Blutzuckerschwankungen
    Der Schokoriegel als Pausensnack ist zwar verlockend, gerade nach einer langen Konzentrationsphase. Jedoch sollten Sie solche Zuckerschocks vermeiden, da das Gehirn nach einem kurzen Hoch danach deutlich schwächer arbeitet. Auch Traubenzucker und Energy-Drinks sollten Sie aus dem gleichen Grund eher vermeiden.
  7. Lesen Sie Bücher
    Lesen kann – im Gegensatz zum Fernsehen – nicht nebenbei passieren. Beim Lesen müssen Sie sich vollkommen auf die Wörter und den Inhalt konzentrieren. Das ist eine hervorragende Konzentrationsübung. Denn viele Menschen haben das Lesen von Büchern verlernt und lassen sich nur noch von TV oder Radio beschallen oder vertreiben sich die Zeit am Smartphone.
  8. Hören Sie Entspannungsmusik
    Es gibt spezielle Entspannungsmusik, die die Hirnleistung fördern kann. Eine Auswahl können Sie bei Youtube finden. Aber nicht jeder kann beim Konzentrieren Musik hören, manche fühlen sich davon eher gestört.
  9. Machen Sie Konzentrationsübungen
    Im Alltag lassen sich viele kleine Konzentrationsübungen gut integrieren.

Was bringen Gehirnjogging-Apps und Gedächtnistraining-Online-Spiele?

Wissenschaftlich konnte bisher noch kein Nutzen von Gehirnjogging-Spielen und Gehirnjogging-Apps für das Gehirn nachgewiesen werden. Jedoch ist gerade für ältere Menschen die Auseinandersetzung mit der Technik eine lohnenswerte Herausforderung für das Gehirn. Alles Neue bringt die grauen Zellen in Schwung. Ab und an ein paar Gehirnjogging-Übungen werden Ihnen nicht schaden.

Vergessen Sie darüber hinaus aber nicht, auch mal die Zeitung zu lesen, sozial zu interagieren und in die Natur zu gehen. Das wird Ihr Gehirn nämlich noch mehr in Schwung halten.

Vitamine für eine bessere Gehirnleistung?

Häufig wird gefragt, ob das Gehirn durch die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel gestärkt werden kann. Eine abfallende Gehirnleistung kann viele Ursachen haben. Oft ist Flüssigkeitsmangel ein Auslöser.

Aber z.B. auch ein Vitamin-B-Mangel kann zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Auch Omega-3-Fischöl und Antioxidantien (Vitamin C und E, Alpha-Lipon-Säure, Coenzym Q10) wirken sich positiv auf das Gehirn aus. Daher sollten Sie stets auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten und eventuelle Mängel mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen.

Was ist "Brainfood"?

Unter Brainfood - also "Gehirnfutter" - werden Nahrungsmittel verstanden, die förderlich sind für das Gehirn, weil sie es optimal mit Nährstoffen versorgen und es somit leistungsstark machen. Besonders wichtig ist z.B. eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und Flüssigkeit.


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